Kieler Straße 27
25485 Bilsen

Telefon: 04106 799 660

E-Mail: info@pferdeklinik-bilsen.de

Öffnungszeiten

Mo-Fr 8:00 - 16:30 Uhr

 

Besuchszeiten Klinik

Mo-Fr 8:00 - 18:00 Uhr

Sa, So und feiertags 10:30 - 11:00 Uhr

Chirurgie

Neben den orthopädischen Operationen gehören auch weitere Operationen zu unserem Leistungsspektrum. Hierzu zählen z.B.

Minimalinvasive Chirurgie:

  • Arthroskopien
  • Bursoskopien
  • Tendovaginoskopien

Knochenchirurgie:

  • Osteosynthesen sämtlicher Art
  • Versorgung von Gelenkzysten

Hufchirurgie:

  • Versorgung von Hufkrebs
  • Hornsäulen

Weichteilchirurgie:

  • Tumoroperationen
  • Kastrationen
  • Versorgung von Hernien
  • Sehnensplitting
  • Durchtrennung des Fesselringbandes
  • Fasciotomien
  • Perivaskuläre Sympathektomie
  • Durchtrennung der Unterstützungsbänder
  • Kehlkopfpfeiffer-Operationen (Gastchirurg)
  • Kopper-Operationen

Augenchirurgie:

  • Bulbusextirpation
  • Vitrektomie (Gastchirurg)
  • Entropiumversorgung

Allgemeinchirurgie:

  • Versorgung von Verletzungen sämtlicher Art
  • Zahnoperationen, ggf. Buccotomie

 

Chirurgischer Laser

Der chirurgische Laser kommt bei unterschiedlichen Fällen zur Anwendung – sowohl bei chirurgischen Eingriffen als auch zur (anschließenden) Förderung der Wundheilung.

 

Narkose

Die Narkose (auch Allgemeinanästhesie genannt) ermöglicht durch die Bewusstlosigkeit und das Ausschalten des Schmerzempfindens das Durchführen von diagnostischen und therapeutischen Eingriffen (Operationen).

Vor einer geplanten Operation wird der Gesundheitszustand des Pferdes beurteilt. Die Voruntersuchungen werden am Tag vor dem Eingriff durchgeführt und bestehen aus einer allgemeinen körperlichen Untersuchung sowie einer Blut- und einer Kotuntersuchung. Außerdem werden Vorerkrankungen und Medikamente, die dauerhaft gegeben werden, erfragt. Der Besitzer / die Besitzerin wird über die Risiken der Narkose sowie des Eingriffs an sich ausführlich schriftlich aufgeklärt.

Die Narkose selbst besteht aus vier Phasen:

  1. Sedierung des nüchternen Pferdes in der Box (Prämedikation) zur Stressverminderung und ruhigeren Einleitung der Narkose
  2. Ablegen des Pferdes in der Ablegebox vor dem Operationssaal (Einleitung der Narkose)
  3. Erhaltung der Narkose mittels Narkosegas (Isofluran) und einem muskelrelaxierenden (=muskelentspannenden) Medikament (kombinierte Narkose)
  4. Aufwachphase: Die Narkose wird ausgeleitet und das Pferd wird mit Hilfe einer Schweif- und Halslonge in der gepolsterten Aufwachbox schonend aufgestellt.

Während der Narkose werden die Pferde ständig durch einen unserer Anästhesisten überwacht. Vitalparameter (Herz- und Atemfrequenz, Kreislauf), Reflexe und Narkosetiefe werden ständig überprüft und in einem Narkoseprotokoll dokumentiert. Neben dem nicht-apparativen Monitoring steht außerdem noch das apparative Monitoring zur Verfügung:

  • EKG: Überwachung von Herzfrequenz und Herzrhythmus
  • Blutdruckmessung: Der Blutdruck wird direkt in einer Arterie gemessen
  • Kapnographie: Messung von Sauerstoff-, CO2- und Narkosegaskonzentration in der Atemluft
  • Blutgasanalyse: Messung von CO2- und Sauerstoffkonzentration im Blut